Ekkehard Schacht findet nach gesundheitlicher Krise neuen Halt
Bad Pyrmont – Dreieinhalb Jahre lang war Ekkehard Schacht krankgeschrieben. In dieser Zeit stand sein Leben still – körperlich wie beruflich. Seminare sollten ihm helfen, wieder auf die Beine zu kommen, doch zunächst blieb die erhoffte Wende aus. Auf dem bisherigen Arbeitslevel gab es keine passenden Angebote, die Unsicherheit wuchs. Psychologische Gespräche warfen schließlich eine zentrale Frage auf: Gibt es ein zweites Standbein?
Die Antwort führte zurück zu seinen Wurzeln. Gelernter Tischlermeister, Ausbildung 1983, über 35 Jahre Berufserfahrung – und ein Leben auf dem eigenen Bauernhof. Die Landwirtschaft rückte als ergänzende Perspektive in den Fokus. Doch der Weg dahin war schwer, geprägt von langen Gesprächen, Zweifeln und intensiven Entscheidungsprozessen. Schließlich wurden alle bei der INN‑tegrativ hellhörig: Praktika in der Grünpflege und im handwerklichen Bereich sollten sein Können neu ausloten.
Die Antwort führte zurück zu seinen Wurzeln. Gelernter Tischlermeister, Ausbildung 1983, über 35 Jahre Berufserfahrung – und ein Leben auf dem eigenen Bauernhof. Die Landwirtschaft rückte als ergänzende Perspektive in den Fokus. Doch der Weg dahin war schwer, geprägt von langen Gesprächen, Zweifeln und intensiven Entscheidungsprozessen. Schließlich wurden alle bei der INN‑tegrativ hellhörig: Praktika in der Grünpflege und im handwerklichen Bereich sollten sein Können neu ausloten.
Schritt für Schritt zurück – mit der INN3+ Maßnahme
Der Einstieg in die INN3+ Maßnahme war für Ekkehard Schacht zunächst ungewohnt. Alles war fremd, er selbst sehr zurückhaltend. Vor allem die Computerarbeit stellte eine große Hürde dar. Technik war nie seine Welt. Doch genau hier begann der Prozess des Ankommens.
Im Laufe der Maßnahme wuchs er über sich hinaus: Vorträge halten, vor Menschen sprechen, unterschiedliche Aufgaben zusammenführen. Einmal pro Woche war er im Außendienst unterwegs. Bald fühlte sich das wieder wie Alltag an. Rückschläge blieben nicht aus: Absagen von potenziellen Arbeitgebern, technische Krisen, die erneute Ablehnung durch seine ehemalige Chefin. Die Frage „Was mache ich jetzt?“ stand mehrfach im Raum.
Und doch ließ er sich nicht entmutigen. Sein größter Meilenstein: wieder arbeiten zu dürfen. Die INN3+ Maßnahme erwies sich rückblickend als exakt der richtige Weg zurück ins Leben. Besonders eine Person prägte diese Zeit nachhaltig: Frau Walitz. Ohne ihre Unterstützung, so sagt er heute, wäre er wahrscheinlich nicht dort, wo er jetzt ist.
Angekommen – beruflich und persönlich
Angekommen – beruflich und persönlich
Das INN-tegrativ gGmbH und das BFW Bad Pyrmont half ihm nicht nur zurück auf die Beine, sondern stellte ihn direkt ein. Seit dem 01.04.2022 also seit mittlerweile 4 Jahren arbeitet er fest bei der INN‑tegrativ gGmbH.
Rückblickend sagt er klar: „Ich würde alles genauso wieder machen.“ Er spricht offen über seinen Weg, macht Werbung für die Maßnahme und ist für viele andere Teilnehmende eine wichtige Anlaufstelle. Menschen vertrauen sich ihm an, teilen Sorgen und bekommen ehrliche Tipps aus eigener Erfahrung.
Sein Blick ist wieder nach vorn gerichtet. Gemeinsam mit seiner Frau reist er viel. Ganz nach dem Motto: Wenn nicht jetzt, wann dann? Nebenbei lebt er seine Hobbys: Trecker fahren, Fotografieren, Motorrad fahren. Er genießt das Leben wieder in vollen Zügen.
Sein Fazit: Die berufliche Reha war kein einfacher Weg, aber der richtige. Heute steht Ekkehard Schacht für Mut, Offenheit und die Gewissheit, dass es auch nach langen Krisen einen neuen Anfang geben kann.