Long-COVID und Post-COVID

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Relevanz von COVID für die berufliche Rehabilitation.

Millionen Deutsche infizierten sich mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2. Doch nicht alle Betroffenen sind wieder ganz gesund. Während ein Großteil von ihnen keine oder nur geringe Symptome zeigte und nach wenigen Wochen folgenlos genesen war, leiden 10-20 Prozent der Erkrankten unter Langzeitfolgen von Corona. Besonders nach schweren COVID-19-Verläufen aber auch nach einer milden Ausprägung der Erkrankung, können Wochen oder Monate nach der Akutphase noch Symptome auftreten oder fortwährend andauern. Experten sprechen dann vom Long-COVID-Syndrom.

Die Bezeichnung Long-COVID wird dabei häufig verwendet, um ein breites Spektrum an Symptomen zu beschreiben, die sich entweder im Verlaufe der Erkrankung entwickeln und auch nach der akuten Phase andauern oder erst nach mehreren Wochen oder Monaten nach der überstandenen Corona-Infektion auftreten. Beschwerden, die in der Regel erst drei Monate im Anschluss an eine SARS-CoV-2-Infektion auftreten und länger als zwei Monate bestehen, gelten als Post-COVID-Syndrom.

Schematische Definition Long-COVID

COVID Erkrankungsphasen Post und Long COVID als grafische Darstellung

Auswirkungen auf die berufliche Reha

Bei bestätigten Infektionen von mehr als 32 Millionen (Stand September 2022, Quelle Corona Warn-App) seit Beginn der Pandemie und der Annahme (1), dass ein niedriger zweistelliger %-Anteil zum Long-COVID-Syndrom oder Post-COVID führen kann, gilt es sich auf die besonderen Herausforderungen für die berufliche Rehabilitation Betroffener vorzubereiten.

Die Symptome bei Long-COVID und Post-COVID begrenzen sich nicht auf bestimmte Gebiete wie Neurologie oder Pneumologie. Immer wieder treten mehrere Symptome aus verschiedenen Fachgebieten auf, deren Betrachtung in der Rehabilitation interdisziplinär erfolgen sollte – einschließlich der Berücksichtigung von psychischen, sozialen  und beruflichen Auswirkungen auf die Erkrankten. Diese Vielfältigkeit des Krankheitsbildes stellt besondere Bedingungen für alle Beteiligten, wenn es nach einer Stabilisierung des Gesundheitszustandes um die Rückkehr in den beruflichen Alltag geht.

Wenn der Zeitpunkt für den Weg zurück in Arbeit da ist.

Die INN-tegrativ Berufsförderungswerke und Beruflichen Reha- und Integrationszentren unterstützen seit vielen Jahren Menschen mit ganz unterschiedlichen seelischen und körperlichen Erkrankungshintergründen bei der Rückkehr in Arbeit, teils eng verzahnt mit Rehabilitationskliniken. Diese Erfahrung und eine am Forschungsstand orientierte Angebotsausrichtung bildet zukünftig die Grundlage, den von Long-/Post-COVID betroffenen Menschen eine Wiederaufnahme gesundheitsgerechter beruflicher Tätigkeiten zu ermöglichen.

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1) je nach Quelle und Erkrankungsverlauf werden unterschiedliche Häufigkeiten geschätzt. Als Referenz empfehlen wir die Seite des RKI und diese Studie.